Dark Forest
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Der Sinn des Lebens

Jeder Mensch ist einzigartig in seinem Wesen, in seinem Aussehen und im Leben selbst. Kaum einem fällt das auf, denn wir gewöhnen uns an unser Leben und verlieren jegliches Interesse an uns selbst.

Beispiel Aussehen:Oft genug hören wir, dass wir die Augen der Mutter oder die Nase des Vaters besitzen. Diese Ähnlichkeiten sind als Information in der DNA gespeichert. Doch so ähnlich wir unseren Verwandten auch sind, wir besitzen und bilden ein eigenes Aussehen. Kein Gesicht gleicht einem anderen, kein Körper ist gleich. Man gewöhnt sich an die Veränderung und an das Ergebnis. Man Könnte die Menschen sicher durch die DNA miteinander verbinden, auch wenn das schwer wird. Es ist möglich.
Das Wesen wird durch das Leben an sich geprägt. Jeder denkt anders oder hat eine andere Sichtweise. Im Gegensatz zum Aussehen existiert beim Wesen keine Endform. Es ändert sich, bis das Leben dem Ende zu geht und man stirbt.Der Mensch gewöhnt sich an alles. Er wird sich auch an sich selbst gewöhnen, so dass nur andere eine Veränderung seines Wesens erkennen, wenn sie stark genug ist. Kleine Veränderungen merkt man nicht.


Jeder Mensch ist anders. Doch es gibt etwas, das alle Menschen gleich macht. Etwas, das bei allen Menschen zu finden ist, und selbst das ist in dem Zusammenhang eine Ironie des Schicksals. Ich sprach gerade von "finden"!
Die Suche nach dem Sinn des Lebens verbindet selbst einen Bauern mit einem Börsenmakler, obwohl sich beide in Wesen und Aussehen unterscheiden. Sie leben auch unterschiedlich, selbst wenn man Parallelen finden kann, die sich ähneln und nicht gleichen.
Zum Sinn des Lebens. Bevor ich zum Sinn allen Lebens komme, der die große Verbindung darstellt, geh ich auf den Sinn  des Lebens ein. Seit Jahrtausenden sucht ein kleiner Teil der Menschheit aktiv danach. Der Rest tut dies nur passiv und "lebt vor sich hin, bis er tot umfällt". Der Sinn des Lebens ist es, sein Glück zu finden.Warum? Es ist ganz einfach. Glück ist variabel oder definierbar. Man kann es sich kaufen, verdienen, finden oder einfach darüber stolpern und es nicht mehr suchen.
Der Sinn allen Lebens muss also sein, seinen Sinn des Lebens, also sein Lebensglück, zu suchen und zu finden. Es ist für uns nur zu schwer, das zu verstehen.

15.10.07 12:23


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Problembündel Mensch

Freunde, ich will heute nicht über Philosophie sprechen. Mein Blog ist auch dazu gedacht, die Leser zum Nachdenken anzuregen. Das Thema, über das sie denken, ist relativ egal. Es ist nur wichtig, dass einer einen Denkanstoß gibt.
Ich will mich heute mal mit einer gesellschaftlichen Sache auseinander setzen, die meiner Meinung nach auch sehr wichtig ist. Also setzt euch auf eure Plätze und hört zu, was euer Laudator heute zu sagen hat.

 
Wir Menschen sind ein besonderes Konstrukt aus Atomen und Molekülen wie eigentlich jeder Stein, jede Pflanze und jedes Tier. Wir unterscheiden uns vom Rest der Natur nur in dem Punkt, dass wir mehrere Persönlichkeiten besitzen, die uns ausmachen und unsere große Persönlichkeit bilden. Der innere Schweinehund zum Beispiel steht laut Freud für die natürlichen Triebe in uns. Der Volksmund sagt, dass wir unseren inneren Schweinehund besiegen müssen, um etwas Bestimmtes zu tun. Und wenn es Dinge sind, die uns eigentlich nicht gefallen.
Eine andere Persönlichkeit, und das ist meine Ansicht, ist der kleine Emo, der in jedem von uns schlummert. Es ist ja schon bekannt, dass diese Emos, die emotional anfälligen Menschen, gerade dazu prädestiniert sind, sich selbst Schaden zuzufügen und die Welt finster zu sehen. Man kann also sagen, dass Pessimisten eine Art Emo sind. Jetzt lebt aber in jedem von uns ein kleiner Emo. Er tritt auf, wenn man traurig ist oder sich verletzt fühlt. Schließlich hat jeder Probleme. Hierbei unterscheiden sich die Menschen allerdings, denn nicht bei jedem tritt der Emo so extrem auf. Es gibt Menschen, die leben mit ihren Problemen und behalten sie für sich, andere sehen komplett schwarz und werden als Emos regelrecht beschimpft. Gut, hier ist es wieder die Gothicszene, die die Emos zu sich zieht. Man macht daraus eine Mode. Aber das ist hier nebensächlich. Fakt ist, jeder Mensch lebt mit dem kleinen Emo anders. Wenn er nicht unterdrückt wird, ist er zu mächtig. Entweder oder. Meint ihr! Natürlich gibt es hier auch Zwischendinge. Es gibt zum Beispiel die sensiblen Meschen, die zwar ihre Probleme haben und mit anderen darüber reden wollen, sie auch öffentlich zeigen, wenn sie es nicht unterdrücken können, aber sie sind gute Zuhörer, verstehen ihre Leidensgenossen und schweigen auch über deren Probleme, wenn sie sich ihnen anvertraut haben.
Hier existiert jedoch eine psychologische Blockade, die das teilweise sogar verhindert. Man kann sich als Freund gerne anbieten, den Leuten zuhören zu wollen, doch man sollte damit rechnen, dass sie sich dafür bedanken und es nicht oder nur ein einziges mal annehmen, weil sie sich überschätzen und meinen, selbst damit klar zu kommen. Manchmal sind sogar die Zuhörer, die ihre Schweigepflicht ernst nehmen, solche Menschen. Doch es gibt auch welche, die selbst nach Zuhörern suchen. Nur eins sollte man nur im Notfall tun. Die Leute zu ihrem Glück zwingen und sie zum Reden bringen. Doch auch dafür sollte man feinfühlig sein und keine Grenzen überschreiten. Das kratzt zu stark am Vertrauen zu einem und kann den ganzen Plan vernichten.
Zusammenfassend kann man also sagen: Jeder von uns besitzt einen kleinen Emo, der bei jedem auf seine Art in die Persönlichkeit des Menschen eingreift und so sein Leben prägt.

15.9.07 00:08


Mondscheinsonate

Hört ihr es? Hört ihr die Musik? Nein? Gut. Denn sowohl der Mond als auch diese Sonate existieren hier nicht. Man könnte sagen, ich wollte mutwillig in die Irre führen. Vielleicht ist es wahr, vielleicht auch gelogen. Vielleicht wollte ich euch in die Irre führen, vielleicht auch mich selbst. Vielleicht...
Denken wir doch einmal über die Vergangenheit der Philosophie nach, liebe Gemeinde. Von Sokrates über Descartes bis zu Marx hatten sie alle ihre berühmten Gedanken erst im guten Alter von 30 Jahren oder mehr. Sowohl Männer als auch Frauen. Man kann sagen, sie fingen erst mit der von Gaarder in Sofies Welt metaphorischen Kletterei an die frische Luft im Fell eines weißen Kaninchens an, als sie erwachsen waren und lebten nach ihrer Philosophie ihr Leben. Nicht umsonst lebte Diogenes in einem Fass. Und ich bin sicher, meine liebe Gemeinde, dass er es noch nicht als Kind tat.
Nun frag ich mich allerdings, warum sich immer das Leben nach der Philosophie richtete und nicht umgekehrt. Wenn sich die Philosophie nach dem richten würde, wie der Philosoph lebt, welche Gedanken hat er dann? Versteht ihr, was ich meine? Wenn man nach seiner Philosophie leben kann, kann man auch aufgrund seines Lebens philosophieren? Und wie sehen die Ergebnisse aus? Darüber könnte man doch mal bei Gelegenheit nach denken.

 

Oh, ich sehe, da haben welche aufgepasst! Jahaa!! Die Ersten fragen sich, was dieses Thema mit der Irreführung zu tun hat! Ganz einfach, liebe Gemeinde!! Wenn man darüber nach denken, was man tun könnte, wenn dies oder jenes wäre, dann passiert es, dass man plötzlich auf andere Gedanken kommt. Oder führt man seine Gedanken in die Irre, weil man etwas anderes denkt? Wer weiß das schon. Doch eines is nicht von der Hand zu weisen.
Jeder Mensch hat in seinem Leben viele solcher "Was wäre, wenn...?"-Phasen, wenn man sie so nennen will/kann/darf, schließlich fragt man sich immer, was wäre, wenn man dies oder jenes täte. Und besonders bei Themen, die einem an die Nieren gehen, bei denen einem das Herz schmerzt und zu zerspringen droht, bei Themen, wo man wieder so eine Phase hat, wünscht man sich doch auch mal, nicht zu denken, wenn man sich nicht mehr mit anderen Dingen und Themen ablenken und so diese "Was wäre, wenn...?"-Gedanken in die Irre führen kann.
Nur eine Tatsache sollten wir nie vergessen, auch wenn dieses Erinnern wieder Gedanken kosten wird. Für alles, was wir tun, denken wir vorher nach. Ja, jeder noch so kurze Atemzug, jede noch so kleine Muskelbewegung ist unserem Hirn schon Millionen Gedanken wert. Cogito ergo sum. Ich denke, also bin ich. Denn wer nicht denkt, kann nicht leben und so auch nicht sein, wenn die Wissenschaft nicht lügt. Und die Wissenschaft lügt recht selten. Oder vielleicht denke ich auch nur, weil ich bin. Vielleicht auch beides. Vielleicht...

18.8.07 03:45


Dreams are my reality

Aber ist das so sicher? Oder fragen wir anders, meine Brüder und Schwestern. Woher wollen wir wissen, dass unsere Träume die Realität sind? Denken wir doch einmal gründlich nach. Bereits Jostein Gaarder ließ in einem seiner Romane die Worte "Ich will wach sein, wenn ich wach bin. Doch ich schlafe, wenn ich wach bin." verlauten. Liebe Gemeinde, natürlich bin ich jetzt nicht sicher, ob dies der genaue Wortlaut ist, doch ist dies Ne ben sa che! Wir wollen uns mit dem Inhalt befassen und nicht Buchkritiker auf den Plan rufen, die meinen, meine Predigt inhaltlich verbessern zu müssen, weil ich etwas falsch zitiert habe!! Und sei es auch ein Marcel Reich-Ranitzki, der dies lesen sollte! Es ist mir egal und gleichgültig wie ein Sack Reis in China, den ein Monsun nach Nordkorea weht.
Und jetzt denken wir genau nach. Wir schlafen und sind hellwach. Nur wenige begreifen dies. Sokrates und Platon haben es begriffen. Sie sind also aufgewacht, wie man es nennen könnte. Aber die Menschheit schläft, während sie die Brote für die Liebsten schmiert, zur Schule geht oder auf einer Baustelle einen Bagger fährt. Während die Menschen ihr Leben leben, wie es ist, gibt es nur wenige "Joker" in der ganzen Patience der Menschheit, die darüber nachdenken, woher wir kommen, was der Sinn des Lebens ist und und und. Nur wenige wachen wirklich auf. Und liebe Gemeinde, ich gebe zu, dass ich trotz einiger wacher Momente wieder einschlafe und wieder lebe, als wäre es ganz normal. Doch eins muss uns klar sein. Kein mathematiker, keine Statistik kann sagen, wie viel Prozent der Weltbevölkerung die so genannten Joker ausmacht, alle wie viel Jahre ein neuer Philosoph geboren wird. Vielleicht sind es in einem Jahr 5 und im nächsten jahr sind es plötzlich 30 neue Philosophen, die dies eh erst in 15 Jahren oder später bemerken würden [wobei ein Neugeborenes, das die Hebamme fragt, warum es existiert, eine interessante Vorstellung ist.]
Und noch eine Sache muss angesprochen werden. Können wir den Träumen denn trauen, liebe Gemeinde? Schließlich war es der berühmte Psychologe Siegmund Freud, der sagte, Träume spiegeln Ängste und Dinge wieder, die in unserem Unterbewusstsein, oder wie er es nennt Unbewussten, verschwunden sind. Nicht zuletzt ist die Traumdeutung eine Therapie gegen ein Trama. Nicht umsonst wird Freuds Traumdeutungstheorie an den Psychologieschulen in aller Welt gelehrt.

 

Wir sehen also, dass die Träume weder Realität sind noch einfach Träume sind. Fest steht nur, dass sie dazu da sind, Vergangenes zu verarbeiten. Und damit endet meine Predigt für heute. Ich wünsche allen noch einen guten Heimweg und einen schönen Abend.

21.7.07 00:47


Leben und Zeit

Das Leben
Es währt ewig
Doch ist's nicht von Dauer
Einen generellen Sinn
Den gibt es nicht
Der Eine sucht danach
Der Nächste schuftet
Für die "next generation"
Wie man heute es sagt
Und doch nur auf Zeit

Doch die Zeit
Was ist Zeit?
Sie ist eine Bestie
Die mit ihren Zähnen zerstört
Der Zahn der Zeit nagt an Allem
Sie ist Gott und zugleich der Tod
Sie gibt das Leben
Sie nimmt's
Wie sie gerade will

Zeit ist relativ
Das Leben ist kurz

Nutze die Zeit deines Lebens weise
16.7.07 01:09


Dark World

There's a dark place
You can see nothing
Only darknes
You can only hear your voice
No echo
Nothing
You know it
You are alone
You are lonely

Then you wake up
You meet your freinds
But you don't know something:
It was a dreamles night
You had this dreamles night
16.7.07 01:07


Zeit

Was ist die Zeit?
Ist sie ein Tier
Das jeden frisst?
Wo ist die Zeit?
Mal hier
Mal dort
Wird sie vermisst?

Was ist die Zeit?
Das Elixier einjeden Lebens
Das irgendwann verrinnt?

Für mich die Zeit ein Monster ist
Und jedes Lebewesen frisst!
Ob Mensch, ob Tier, ob Pflanz', ob Haus
Aus allem mahlt sie Staub daraus.
Der Zahn der Zeit
Er nagt an allem.
Niemand ist gegen ihn gefeit
Wird schreien und bis dato erhallen.
16.7.07 01:05


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